Homöopathie
Der Begriff Homöopathie ist aus den griechischen Wortstämmen homoios=ähnlich und pathos=Krankheit geformt und bedeutet sinngemäß Krankheitsähnlichkeit. Das medizinische Konzept der Homöopathie beruht auf der Erfahrung, dass Arzneimittel solche Krankheitsbilder heilen oder lindern, wie sie diese bei der Anwendung an gesunden Menschen hervorrufen können.
Homöopathische Arzneimittel werden deshalb vor der Anwendung an gesunden Personen geprüft, um ihren Wirkungskreis kennzulernen. Diese Ähnlichkeitsbeziehung ist der wichtigste Grundsatz der Homöopathie. In Diagnostik und Therapie geht sie grundsätzlich systemisch vor, das heißt sie bezieht nicht nur die krankheitsbedingten Symptome und Veränderungen ein, sondern sämtliche körperliche und seelische Bereiche des Kranken und arbeitet daher ganzheitlich. Die Lehrinhalte und das praktische Vorgehen in der Homöopathie werden von direkter Beobachtung und Erfahrung bestimmt.
Die Arzneimittel werden gemäß HAB (Homöopathisches Arzneimittelbuch) bei der Zubereitung für die Homöopathie durch Verreiben oder Verschütteln verdünnt und aufgeschlossen. Dieses Herstellungsverfahren erlaubt es, mit sehr geringen Substanzmengen zu arbeiten und dadurch die Gefahr toxischer Nebenwirkungen praktisch auszuschließen.
In aller Regel erfolgt die therapeutische Intervention nach der sogenannten Erstanamnese mit dem Arzt. Wir vereinbaren einen Termin, für den Sie etwa ein bis zwei Stunden Zeit einplanen sollten. Idealerweise sind Sie bereits in der Praxis eingeschrieben, so dass ich mir in schulmedizinischer Hinsicht ein Bild von Ihrem Problem machen kann und gegebenenfalls erforderliche Diagnostik bereits im vorhinein selbst durchführen oder veranlassen kann. Normalerweise vereinbaren wir Folgetermine etwa alle 6 -8 Wochen (Folgeanamnese), um zu überprüfen, ob bzw. wie die Arznei wirkt und gegebenenfalls eine Anpassung vorzunehmen.
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